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Führerschein auf Probe

Nach der neuesten Gesetzgebung verlängert sich die Probezeit bei Auffälligkeit auf 4 Jahre.

Ab dem 19.01.2013 gibt es eine neue Führerscheinregelung

Die neue Verordnung tritt am 19.Januar 2013 in Kraft. Auf den Weg hat die Europäische Union diese Neuregelug gebracht und es war spannend wie die Umsetzung der Mitgliedsstaaten, insbesondere der deutschen Regierung, erfolgen wird.

  • Führerscheinklasse S und Führerscheinklasse M:
    Beide Klassen werden zusammengefasst in der neuen Klasse AM.
  • Führerscheinklasse A1:
    Leichtkraftrad bis 125 ccm und maximal 11 kW.Bisher waren für die 16- und 17jährigen Fahrer die Höchstgeschwindigkeit auf max. 80 km/h beschränkt. Mit der neuen Regelung ab dem 19. Januar 2013 entfällt die Geschwindigkeitsbeschränkung. Weiterhin bleibt die Motorgröße bei 125 ccm. Führerscheine der  Klasse 3 und 4 vor dem 01.04 1980 dürfen diese Klasse weiterhin fahren, da sie mit eingeschlossen ist.
  • Führerscheinklasse A beschränkt:
    Die neue Bezeichnung wird dann A2 lauten. Weiterhin ist das der Einstiegsführerschein in den Motorradbereich für die 18 jährigen. Die bisherige Leistungsbeschränkung von max.25 kW wird auf 35 kW angehoben. Das Motorrad muss dann mindestens 175 Kg wiegen. Neu ist dann auch die Regelung wer zwei Jahre den A1 hat oder den Klasse 3 vor dem 01.04.1980 braucht keine Ausbildung und muss nur die praktische Prüfung ablegen. Theorie (Ausbildung und Prüfung) entfällt.
  • Führerscheinklasse A unbeschränkt:
    Dieser Schein heißt dann A. Diese Führerscheinklasse berechtigt zum Führen von Motorrädern mit unbegrenzter Leistung. Der Direkteinstieg in diese Klasse ist ab dem 19.Januar 2013 dann bereits für 24 jährige möglich. (bisher ab 25 Jahren) Alle, die ab diesem Datum von der Klasse A2 kommen und eine zweijährige Fahrpraxis haben, müssen erneut eine praktische Prüfung für die Klasse A (unbegrenzte Leistung) ablegen.
  • Fazit:
    Alle, die vor dem 19. Januar 2013 ihren A2 (Klasse A beschränkt) machen, können nach zweijähriger Fahrpraxis ohne Prüfung ihren A erhalten. Wer in dieser Wartezeit über das Datum 19. Januar 2013 kommt, kann sogar ab diesem Datum die Leistungsbeschränkung von 35 kW ausnutzen.
    Wer ab dem 19. Januar 2013 einen Führerschein erwirbt, bekommt ihn zeitlich begrenzt auf 15 Jahre. Sie muss dann neu beantragt werden, wird aber ohne Untersuchung verlängert. Wird der Antrag zur Verlängerung vergessen, erlischt die Fahrerlaubnis automatisch. Alle älteren Führerscheine (vor dem 19. Januar 2013 und auch Klasse 3 oder Klasse B) müssen bis spätestens 2033 umgetauscht werden und unterliegen dann dem 15 Jahre Zyklus.

Führerschein-Reform 2013: Die wichtigsten Änderungen

  • Alle neu ausgestellten Führerscheine sind auf längstens 15 Jahre befristet,
    werden nach Ablauf aber ohne ärztliche Untersuchung erneuert. Bis 2033 sind auch bisher unbefristet gültige Dokumente gegen die neuen Lappen einzutauschen.
  • Neue Klasse AM ab 16 Jahre:
    zwei- und dreirädrige Kleinkraft­rä­der sowie vierrädrige Leichtkraft­fahrzeuge bis 45 km/h, 50 Kubik bzw. vier kW. Diese Fahrzeuge fielen vor­her in die Klassen M und S.
  • Klasse A1:
    125er werden zusätzlich im Leistungsgewicht begrenzt (0,1 kW/kg), die 80-km/h-Begrenzung entfällt. Für den Aufstieg in die  Klasse A2 muss nur eine praktische Prüfung abgelegt werden.
  • Klasse A2:
    Ein­steiger dürfen Motor­räder mit bis zu 35 kW (48 PS) und einem Leistungsgewicht bis 0,2 kW/kg fahren.
  • Trikes:
    Für Trikes ist eine Mindestalter von 21 Jahren sowie ein Motorrad-Führerschein der Klasse A erforderlich.
  • Anhänger:
    Mit einem ab dem 19. Januar 2013 erworbenen Führerschein der Klasse A dürfen an Motorrädern und Trikes keine Anhänger mitgeführt werden
  • Anhänger,
    Wohnwagen und Wohnmobile:  Inhaber eines Führerscheins der Klasse B (PKW) können einen Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 Kilogramm mitführen, sofern die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 4.250 Kilogramm nicht übersteigt. Liegt die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination über 3.500 Kilogramm, so ist je nach Vorschrift des Mitgliedstaates eine Schulung und/oder eine Prüfung erforderlich und nicht wie bisher ein Erwerb der Führerscheinklasse BE. Für Wohnmobile bleibt die Gewichtsgrenze für die Klasse B bei 3.500 Kilogramm.

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